gegen den modernen fussball

Die Gerüchteküche brodelt wie jede Transferperiode unaufhörlich. Millionen werden von einem Klub zum nächsten übertragen, um vielleicht mit neuen Spielern mehr Erfolg zu haben. Die Fans aber haben an solchen Investitionen meist keine Freude.

Wenn die Fans gefragt werden, ist klar, dass sie mit der Kommerzialisierung des Fussballes nicht einverstanden sind. Das neuste Beispiel sehen wir bei den Fans des Tradtionsvereins St. Pauli, die sich gegen die Kommerzialisierung wehren. Nicht nur in Deutschland ist das Thema bekannt. Die Fans versuchen sich mit aller Kraft dagegen zu wehren, dass ihre Lieblingsspieler oder gar ihre Klubs verkauft werden. Zu stoppen ist dies als Fan meist leider nicht.

Die Fans wollen sich mit den Spielern identifizieren können. Meist ist dies auf Grund der häufigen Wechsel kaum möglich. Ein Club mit eingekauften Spielern wie zum Beispiel Manchester City hat kaum Identifikationsfiguren und kann so trotz des Erfolges nicht von einem Zuschauerzuspruch sprechen.  Der Arbeiterverein besitzt plötzlich Geld, was weder zu den Fans noch zu dem Verein passt. Spieler werden geholt, vergrault und wieder verkauft. Noch "bessere" werden mit viel Geld geholt. Ein, zwei Jahre später werden dieselben nicht mehr für gut genug empfunden. Selten bekommen junge Talente aus dem eigenen Nachwuchs bei solchen Clubs ihre Chancen.

Das Geld dominiert die Sportwelt, insbesondere diejenige des Fussballs. Daher ist es für die jungen Spielern von Vorteil bei einem "armen" Klub unter Vertrag zu stehen. Dort bekommen sie eher die Chance auf Einsätze und ihnen wird nicht alle Transferperiode einen neuen Verein vorgesetzt. Sobald sie allerdings konstant gute Leistungen erbringen, sind sie schon weg. Die Fans sind sauer und wissen nicht weiter.

Leider bin auch ich nur ein einfacher Fan und meine einzige Waffe bleibt mit Einträgen in meinem Blog den Frust abzubauen.